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Fassung 0.6

Mai 2015

Fassung 0.5

März 2012

Fassung 0.3

Januar 2010

Vorbemerkung zur Fassung 0.2

Die hiermit vorgelegte Fassung 0.2 der Sammlung der Literaturzitate zu Textstellen aus Boğazköy ist im Umfang gegenüber der Fassung 0.1 nicht unerheblich gewachsen. Zur Er­leichterung der Benutzbarkeit ist nun ein vorläufiges Abkürzungsverzeichnis beigegeben, ohne daß momentan garantiert werden könnte, daß auch wirklich jede benutzte Abkürzung bereits erfaßt wäre. Auf die Vereinheitlichung der Abkürzungen ward konsequent hin­gearbeitet. Besonderer Dank gilt Herrn Yasuhiko Sakuma, der auf einige Versehen und Fehlzitate der Literatur aufmerksam machte.

April 2009

Einleitung

Jedes Projekt hat seine Geschichte. Der Grundstock zur vorliegenden Sammlung der Sekundärliteratur zu Textstellen1 aus Boğazköy2 ward bereits Ende der 1980’er Jahre gelegt. Seinerzeit erfolgte die Aufnahme noch handgeschrieben auf Zetteln mit daran sich an­schließender Einsortierung in Karteikästen. Schnell stellte sich dann heraus, daß der wach­sende Umfang der Sammlungen jeden neuen Vorgang der Einsortierung weiteren Materiales mühseliger machte. Mit der Anschaffung des ersten Computers 1999 begann dann, im wesentlichen im Jahre 2000, die Eingabe der damaligen Sammlungen in einer Reihe von Dateien3. Wurden die bereits gesammelten Daten auch so endlich in eine handlichere Form überführt, so kam die weitere Verzettelung aus Zeitgründen neben dieser Zweiterfassung zwangsläufigerweise zum Erliegen. In der Folgezeit erfolgten nurmehr sporadische Einträge neuerer Literatur in einem Satze von Ausdrucken, sowie natürlich eine verstärkte Berück­sichtigung der gerade für aktuelle DBH-Transkripte benötigten Texte. Als S. Košak im Mai 2008 anregte, die Sammlungen im Hethitologie-Portal der Mainzer Akademie zugänglich zu machen, was ich gerne aufgenommen habe, begann ein neuer Schub der Bearbeitung. Seit­dem ist die Sammlung fast auf das Doppelte gewachsen. Wenn auch noch immer so einiges fehlt4, neben der Erfassung mancher wichtigen Monographie oder Festschrift insbesondere die Verzettelung weiter Teile der Separatasammlung noch aussteht, so dürfte der inzwischen erreichte Umfang eine Veröffentlichung als Version 0.1 angeraten erscheinen lassen, wie­wohl es sich immer noch um eine Baustelle handelt.

Besonderer Dank in diesem Zusammenhang ist Dr. S. Košak für die Anregung des Pro­jektes, Prof. G. Wilhelm für die Aufnahme in das Hethitologie-Portal Mainz, sowie Prof. G. Müller für die Realisierung der technischen Seite geschuldet.

Zu berücksichtigen gilt grundsätzlich, daß der lange Zeitraum der Arbeit an der Erfassung der Sekundärliteratur zahlreiche Inkonsequenzen mit sich gebracht hat, so kann etwa eine Monographie (noch) unter wechselnden Abkürzungen begegnen. Hier ist für die späteren Fassungen eine Vereinheitlichung wie auch die Beigabe eines Abkürzungsverzeichnisses5 an­gedacht. Auch bleibt zu berücksichtigen, daß sich bei der Aufnahme sicherlich der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Die Überprüfung von Teilsätzen der Daten im Zusammen­hang des Korrekturlesens der DBH-Transkripte zeigt indes immer wieder, daß solche eigenverschuldeten Fehler gemessen an Fehlzitaten in der Sekundärliteratur selber ver­schwindend gering sind. Zahlreiche Fehlzitate sind in der Liste in einer separaten Gruppe zusammengestellt. Für spätere Fassungen ist eine eingehende Prüfung und Berichtigung geplant. Allerdings ist davon auszugehen, daß diese Fehlzitate nur die Spitze des Eisberges darstellen; zumeist handelt es sich dabei um Textnummern, die es definitiv nicht gibt. Was sich unter Textnummern, die es an und für sich gibt, alles an Fehlern eingeschlichen haben mag, ist natürlich schwerer erkennbar, ohne daß jeder Beleg an Hand des jeweiligen Textes einer Gegenprüfung unterzogen würde6.

Inkonsequenzen ergeben sich aber auch im Hinblick auf die genauere Art der Erfassung. Als die Verzettelungen begannen, gab es noch keine Konkordanz, war wohl auch die Idee dazu noch gar nicht geboren. So fanden Angaben zu Anschlüssen und Duplikaten damals konsequent Berücksichtigung. Dieser Teil ist im Hinblick auf die Konkordanz heute obsolet, entsprechende Angaben bleiben bei der aktuellen Fortführung der Verzettelungen unbe­rücksichtigt. In der Sekundärliteratur noch mit Museums- bzw. Grabungsnummern zitierte Texte sind nach zwischenzeitlich erfolgter Edition konsequent auf die Editionsnummern um­gestellt, der leichteren Benutzung halber findet sich in den entsprechenden Zitaten dann in der Regel in runden Klammern die Angabe der Museums- bzw. Grabungsnummer, um das Auffinden an der entsprechenden Stelle zu erleichtern7. Texte, die sich aus einem oder meh­reren Anschlußstücken zusammensetzen, werden in der Regel unter dem ersten Textstücke aufgenommen, worauf die Angabe „(+)“ folgt. Diese Vereinfachung scheint auch deshalb legitim, da über die Konkordanz die Anschlußstücke leicht zu eruieren sind, deren Literatur­angaben stets vergleichend heranzuziehen wären. Nur bei Texten, die jeweils eine komplette Bearbeitung erfahren haben, werden zumeist alle Teilstücke separat aufgenommen. Die Zeilenzählung ist dahingehend vereinfacht, daß „’“ keine Berücksichtigung findet. Da in der Sekundärliteratur diesbezüglich unterschiedlichst verfahren wird, wäre anderenfalls eine Sortierung kaum möglich. Seiten- und Kolumnenangaben sind in der Regel vereinfacht, statt „Vs. I“ wird etwa nur „I“ geschrieben8. Unsicherheiten in der Seiten-/Kolumnenbestimmung bleiben unberücksichtigt, diesbezügliche Änderungen (hochgestelltes Ausrufezeichen) sind durchgeführt, soweit in der Literatur angegeben. Bei umfangreicheren Texten mit Literatur ad infinitum kann gegenwärtig keine Garantie dafür übernommen werden, daß keine Sortierfehler vorliegen, neben dem für eine bestimmte Zeile(nabfolge) zuständigen Sortier­bereich wäre auch der Rest der Einträge der Sicherheit halber zu überfliegen. Aufgenommen sind grundsätzlich nicht nur Literaturstellen, die Textumschriften und/oder Übersetzungen bieten; auch Literatur, die bloße Erwähnung einer Textstelle tut, kann, je nach Fragestellung, durchaus von Interesse sein. Schließlich ist sich vor Augen zu halten, die Listen mögen erschöpfend sein, vollständig sind sie in der jetzigen Form gewiß nicht9!


D. Groddek

Oktober 2008






1Berücksichtigung finden nur Zitate nach den keilschriftlichen Editionen sowie Museums-/Grabungs­nummern noch unpublizierter Texte. Bezugnahmen auf Texteditionen wie ChS, HG nach Paragraph, StBoT 25, SV u.ä., oder nach CTH-Nummern bleiben zunächst unberücksichtigt, sind aber gelegentlich fallweise auf die eigentlichen Textnummern umgestellt.

2Texte anderer Fundorte wie Maşat, Kušaklı, Ortaköy etc. finden keine Aufnahme.

3Aus Zeitgründen erfolgte dabei eine stärkere Verkürzung der Literaturangaben, etwa Reduktion der Namen auf die Initialen und konsequente Berücksichtigung nur des ersten zweier oder mehrerer Koautoren. Wäh­rend der erstere Vorgang leicht rückgängig zu machen war, mag sich auch noch das eine oder andere Relikt anfinden, ist letztere Verkürzung nicht automatisch zu beheben. So erklärt sich, daß etwelche Literatur­angaben hinsichtlich der Verfassernamen unvollständig sind. Eine Komplettierung scheint hier nur einzel­fallweise möglich. In der Nichterwähnung seines Namens sehe bitte niemand eine Nichtbeachtung seiner Person!

4Die Literaturangaben in der Konkordanz bieten vielfach wertvolle Ergänzungen.

5Vgl. einstweilen das Abkürzungsverzeichnis der FS Košak, XIX-XLVIII.

6Neben Verwechselung von „KUB“ mit „KBo“ und vice versa stellen sich gerade bei Zahlen immer wieder zwangsläufig Tippfehler ein, die ein Zitat allzuleicht völlig unkenntlich machen können. Eine Prüfung sämtlicher Literaturstellen ist natürlich aus Zeitgründen völlig illusorisch.

7Zu beachten ist, daß sich Angaben auch auf Anschlußstücke beziehen können, ohne daß zum Zeitpunkt der Edition dieser Anschluß bekannt, oder das maßgebliche Stück noch gar nicht ausgegraben gewesen wäre. Wenn ein Text also an der angegebenen Stelle im Einzelfalle nicht zu finden zu sein scheint, wären die Anschlußstücke nach der Konkordanz zu prüfen.

8Gerade Literatur aus den Anfängen des Faches kann diesbezüglich Eigenheiten aufweisen, so etwa die Notation „I“ und „II“ an Stelle von „Vs.“ und „Rs.“, was die Sortierung ohne Einsichtnahme in den Text erheblich erschwert.

9Vorsichtig geschätzt dürfte aber knapp zwei Drittel des zu erfassenden Materiales bereits eingearbeitet sein.