index introductio imagines || partitura exemplar translatio bibliographia e-mail

CTH 397

Citatio: (ed.), hethiter.net/: CTH 397 (INTR 2016-03-22)

Das Ritual der Ḫepatarakki aus Zuḫaruwa

(CTH 397)

Textzeugen

A

KUB 24.14

Bo 2074

B

B1

KUB 24.15

Bo 3494

B2

(+) KBo 64.9

613/v

C

KBo 54.13

174/v

Exemplar A enthält 28 vollständige und 5 beschädigte Zeilen der Vs. I (Bruch etwa in der Tafelmitte), 34 Zeilenanfänge der Vs. II sowie die Anfänge der letzten acht Zeilen in Rs. III und einen vollständigen Kolophon in Rs. IV. Der Rest der Tafel wird von einem weiteren Ritual mit hattisch-hethitischen Beschwörungen eingenommen (CTH 729). Der Fundort des Exemplars ist unbekannt.

In Exemplar B sind Teile von 30 Zeilen der Vs. I z.T. sehr schlecht erhalten, auf der Rs. IV je ein bis zwei Zeichen des Kolophons. Gefunden wurde es im Großen Tempel, L/19, Grabungsschutt.

Exemplar C enthält Teile von zehn Zeilen der Vs. I, die Rs. ist unbeschrieben. Auch diese Tafel wurde im Großen Tempel, L/19, Fallschutt gefunden.

Editionsgeschichte

Bo 2074 wurde von Walther A. 1930a als KUB 24.14 in Autographie veröffentlicht. Eine Bearbeitung des ganzen Textes liegt bislang nicht vor; größere Abschnitte in Umschrift und Übersetzung gaben Engelhard E.H. 1970a, 64-66 (Vs. I 1-28), Beal R.H. - Collins B.J. 1996a, 309 (Vs. I 3-10) sowie Haas V. 2003a, 134 und 637 (Vs. I 1-17, 22-24 und 25-26). Eine Zusammenfassung erschien bei Schwemer D. 2007c, 267f.

Ebenfalls von Walther A. 1930a wurde Bo 3494 als KUB 24.15 in Autographie publiziert. Otten H. - Rüster C. - Stivala G. 2015a veröffentlichten 613/v als KBo 64.9; eine Bearbeitung liegt zu keinem der Texte vor.

174/v legte Groddek D. 2006a als KBo 54.13 in Autographie vor, in Groddek D. 2010d, 9, folgte eine Umschrift.

Die vorliegende Bearbeitung fertigte S. Melzer unter Mitarbeit von S. Görke 2016 an.

Inhaltsübersicht

§1

Einleitung mit Nennung der „Autorin“, des Ritualzweckes (Reinigung eines behexten Menschen) und erster Ritualhandlung (Anmischen eines Teiges).

§2-3

Die Beschwörerin mischt weitere Zutaten in den Teig, formt daraus zwei Figuren, die auf den Schultern des Ritualherrn platziert werden, und beschmiert(?) ihn mit dem Rest.

§4-5

Beschwörung; der Zauber wird dem Zauberer auferlegt.

§6'-9'

Fragmentarische Ritualhandlungen/Beschwörungen.

§10''-13''

Fragmentarische Beschwörungen.

Kol.

Nennung zweier Rituale in Text A. Verweis auf die Ausführung in hattischer Sprache.

© Universität Mainz – Institut für Altertumswissenschaften, Abteilung Altorientalische Philologie


Editio ultima: 2016-03-22






Valid XHTML 1.0 Transitional