index introductio imagines || partitura exemplar translatio bibliographia e-mail

CTH 431

Citatio: (ed.), hethiter.net/: CTH 431 (INTR 2015-05-27)

Das Ritual der Bappi

(CTH 431)

Textzeugen

A

KBo 29.191

748/z

B

KUB 17.12

Bo 2445

C

C1

KUB 54.34

Bo 1587

+ Bo 5436

C2

+ KBo 29.192

Bo 77/292

Das Ritual ist nur fragmentarisch auf uns gekommen. Erhalten haben sich ca. 13 Zeilen der Vs. I, ca. 44 nur teilweise erhaltene Zeilen der Vs. II sowie ca. 37 nicht vollständige Zeilen der Rs. III.

Editionsgeschichte

Text A wurde 1983 von H. Otten in Autographie vorgelegt, Text B 1926 von H. Ehelolf, Text C1 1984 von H. Klengel sowie Text C2 1983 von H. Otten in Autographie publiziert. Für alle Texte sind Fotos online einsehbar.

Eine Textzusammenstellung mit Resümee lieferte Hutter M. 2004b, v.a. 253-255, und Hutter M. 2003a, 246f. (bes. zu den luwischen Elementen des Rituals). Eine zeitgleich erschienene Bearbeitung erfolgte durch Monte G.F. del 2004b. Ihr gegenüber konnten hier kleine Veränderungen vorgenommen werden. Die vorliegende Bearbeitung unternahm S. Görke 2015.

Inhaltsübersicht

§1

Einleitung mit Nennung der Bappi, der Priesterin der Göttin Ḫuwaššanna; Anlass des Rituals sind durch die Göttin verursachte Übel.

§2-3

Erste vorbereitende Ritualhandlungen mit rohen und gebackenen warmanni- und Dickbroten.

§4'

Zu fragmentarisch für eine Aussage.

§5''-6''

Rezitation, die nicht erhaltene vorher geschilderte Ritualhandlungen begleitet.

§7''-8''

Rituelle Handlungen mit „Starken“ und „Gegnern“ an einer Wegkreuzung mit verschiedenen Broten.

§9''

Opferungen an die schädigenden Götter am 2. oder 3. Tag.

§10'''-11'''

Vernichtung des Gotteszorns durch Verbrennen; vgl. zur Rezitation z.B. CTH 332.3 § 9' Kola 39-41 oder CTH 334.7 §5'' Kola 22-24.

§12'''

Von der Krankheit ergriffener Mensch wird vor der Gottheit ausgepeitscht.

§13'''

Beschwörerin bricht der Göttin verschiedene Dickbrote.

§14''''-15''''

Wohl erneut Opferung von Broten mit Anrufung der Göttin; wohl Opferung im alanduwa-Haus mit Anrufung der Göttin.

© Universität Mainz – Institut für Altertumswissenschaften – Abteilung Altorientalische Philologie


Editio ultima: 2015-05-27






Valid XHTML 1.0 Transitional