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CTH 458.22

Citatio: (ed.), hethiter.net/: CTH 458.22 (INTR 2013-09-03)

Fragment eines Beschwörungsrituals (CTH 458.22)

Textzeugnisse

A

KBo 31.91

482/e

Literatur

Haas 1970, 162 (irrtümlich als 428/e zitiert); Watkins 1985, 251

Editionsgeschichte und Inhaltsübersicht

Das Fragment wurde von Ch. Rüster als KBo 31.91 (1991) in Autographie publiziert.

Haas 1970, 162 hatte die Zeilen 11'-14' (mit falscher Inventarnummer) in seinem Buch über den Kult von Nerik als teilweise parallele Passagen zum Gebet an den Wettergott von Nerik KUB 36.81 Vs. 27-28 (CTH 671.A) zitiert. Später nutzte Watkins 1985, 251 in einem Aufsatz über das Wort nana(n)kuššiya- nochmals dieselben Zeilen.

Das Fragment ist schwierig einzuordnen. Haas 1970, 162 vermutete, dass es sich auf Grund des verwendeten Verbs wemiya- „finden“ (kolon 12) und der Liste von Orten mit Ablativendung um einen Text über eine verschwundene Gottheit handeln könnte. Diese Elemente sind aber nicht aussagekräftig genug, um die Vermutung von Haas zu bestätigen, vor allem, weil das Verb wemiya- in einem fragmentarischen Kontext erscheint und sich vermutlich auf die Substantive UZUNÍG.GIGḪI.A und tallaš bezieht.

© Universität Mainz – Institut für Ägyptologie und Altorientalistik


Editio ultima: 2013-09-03






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