Short description |
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CTH 773.1 präsentiert Fragmente, die luwische Lieder, gesungen von zwei Vorgesetzten und der Menge im Wechsel, mit der Nennung von Regen zitieren.
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Texts |
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Literature from the Konkordanz |
- F. Starke, StBoT 30, 1985: 331; 332; 337f.
- G. Torri F.G. Barsacchi, DBH 51, 2018: 303
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Overview of contents |
| Section 1ID=1 | Ende einer Passage mit luwischen Liedern, die auch die Menge singt |
| Section 2ID=2 | Beginn der Lieder für den Regenritus: Gesang von zwei Vorgesetzten und der Menge |
| Section 3ID=3 | Weitere Gesänge zwischen Vorgesetzten und Menge mit Bezug auf Wachsen und Fördern |
| Section 4ID=4 | Weitere Gesänge zwischen Vorgesetzten und Menge mit Bezug auf ferne Gebiete |
| Section 5ID=5 | Weitere Gesänge zwischen Vorgesetzten und Menge mit Bezug auf ferne Orte |
| Section 6ID=6 | Fragmentarisch: wohl Ende von Gesängen der Menge |
| Section 7ID=7 | Fragmentarisch: luwische Gesänge sowie Hinweis auf das Ende eines zweiten [Tages?] |
| Section 8ID=8 | Fragmentarisch: wohl Beopferungen mit Liedern |
| Section 9ID=9 | Fragmentarisch: nur Zeichenreste | |
Editionsgeschichte |
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Text A wurde von Starke F. 1985a: 337f. in Transliteration publiziert.
Starke F. 1985a: legte auch Text B in Transliteration vor: B₁ auf S. 334f. und B₂ auf S. 338. Der Join der beiden Fragmente geht auf J.L. Miller 2015 zurück.
Auch Text C wurde von Starke F. 1985a: 331 transliteriert.
Gleichfalls legte Starke F. 1985a: 332 eine Transliteration von Text D vor.
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Paläographie und Handschrift |
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Text A lässt sich aufgrund der Formen der Zeichen URU, RU, E und der Ligatur KAT+TA als mittelhethitische Niederschrift bestimmen.
Text B dürfte aufgrund der Zeichenformen von RU, DA und TAR eine spätmittelhethitische Niederschrift darstellen.
Text C dürfte in der Konkordanz aufgrund des AR mit einfachem Waagerechten als „mh.“ klassfiziert worden sein.
Text D stellt eine junghethitische Niederschrift dar.
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Allgemeine Informationen |
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Aufgrund der nur fragmentarischen Überlieferung ist eine konkrete Zuordnung zu CTH 665, 771 oder 772 nicht möglich. In den Rezitationen wird Lallupiya genannt; diese Nennung bezieht sich aber auf Wolken dieser Stadt, nicht auf die Leute aus Lallupiya.
In den vorliegenden Fragmenten umfassen die Rezitationen der Vorgesetzten sowie der Menge jeweils einen Paragraphen (siehe anders in CTH 773.2). Dabei deutet QA-TI „beendet“ sowie ein hethitischer Satz mit einem Verweis auf einen Regenritus auf Gesänge zu verschiedenen Anlässen.
Darüber hinaus findet sich eventuell die Erwähnung eines zweiten Tages.
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