HFR Team

Citatio: Susanne Görke (Hrsg.), hethiter.net/: CTH 771.2 (TRde 2026-03-16)


CTH 771.2

Ein Festritual der Leute aus Lallupiya mit luwischem Gesang

translatio



Section 1ID=1: Ritualhandlungen unter Beteiligung der Leute aus Lallupiya; ein Mundschenk und ein Koch tanzen gemeinsam; ḫuḫupal-Musik, dazu singt der Mundschenk auf Luwisch

1ID=1 --

[] der Vorgeset[zte der Leute aus Lallupiy]a, der [] … entgegen hält,

2ID=2 --

hält (es/sie) aber mit seinen beiden Händen hoch.

3ID=3 --

Der Vorgesetzte der Leute aus Lallupiya ruft zum Mundschenk folgendermaßen:

4ID=4 --

„Spüle (es) mit Wasser ab!“1

5ID=5 --

Der Mundschenk aber beginnt zu tanzen.

6ID=6 --

Wie der Koch tanzte,

7ID=7 --

ebenso beginnt auch er (i.e. der Mundschenk) zu tanzen

8ID=8 --

und dreht sich dabei auf der Stelle.2

9ID=9 --

Ein anderer Mann aus Lallupiya aber hält ihn (an) seinem Umhang hinten am Rücken

10ID=10 --

und sie drehen sich zusammen auf der Stelle.

11ID=11 --

Der Mundschenk aber hält das ḫuḫupal-Instrument nur;

12ID=12 --

e[r] schlägt es (aber) nicht.

13ID=13 --

Die ḫuḫupal-Instrumente, die die Leute aus Lallupiya (und) ihr Vorgesetzter halten,

14ID=14 --

schlagen sie.

15ID=15 --

Der Mundschenk aber s[ing]t? vor ihnen dieses Lied.

16ID=16 --

[][den/das gött]liche/n, geschlagene/n [].“

17ID=17 --

[]-t er.

18ID=18 --

[]-t er.

Section 2ID=2: Gießen von marnuan-Getränk von einem ḫuḫupal-Instrument in ein anderes; Trinkriten, zu denen die Leute aus Lallupiya auf Luwisch singen

19ID=19 --

[… die Leute aus] La[llup]iya []

20ID=20 --

[][]… auf [dies/je]nem [… …]-t er.

21ID=21 --

[Die Leute aus] L[allupiya] heben [… (mit?) We]in.

22ID=22 --

[]ḫuḫ[upal-Instrument …]

23ID=23 --

[]… welches [Gefäß? (mit) mar]nuan-Bier hina[b … gegos]sen ist,

24ID=24 --

ist demnach nich[t …]

25ID=25 --

[Es ist …] demnach ganz und gar zum Schützen/Aufbewahren [gem]a[cht?].

26ID=26 --

Wenn es aus dem oberen [ḫuḫupa]l-Instrument gesondert gegossen wird,

27ID=27 --

wird es hinab aus die[sem in das unte]re ḫuḫupal-Instrument gegossen.

28ID=28 --

Der? S[onnengott?]3 trinkt es aus diesem aus.

29ID=29 --

Es wird aber nicht auf die Erde gego[ss]en.

30ID=30 --

Es ist dementsprechend zum Schützen gemacht.

31ID=31 --

Ein ḫuḫupal-Instrument legt man aus diesem Grund über das [and]ere.4

32ID=32 --

Wenn (es) aber jemand auf die Erde ausgießt,

33ID=33 --

[]

34ID=34 --

und [man] er[setzt] es ebendort aus einem waršini-Gefäß aus Bronze.5

35ID=35 --

Nichts weiter aber (muss) geschehen.

36ID=36 --

[So]bald man das ḫuḫupal-Instrument mit Wein gefüllt hat,

37ID=37 --

trinkt es beim ersten Mal nur der Mundschenk schluckweise aus.6

38ID=38 --

Die Leute aus Lallupiya beginnen, folgendermaßen zu singen:

39ID=39 --

„Sie erscheinen.

40ID=40 --

Sie erscheinen.

41ID=41 --

Sie erscheinen tanzend.“7

42ID=42 --

Während sie trinken

43ID=43 --

(und) solange sie allen der Reihe nach zutr[ink]en,

44ID=44 --

wird [genau d]ieses Lied gesungen.

45ID=45 --

Sie f[an]gen wieder an, es zu singen.

46ID=46 --

Das ḫuḫupal-Instrument, das der Mundschenk beim ersten Mal nur schluckweise austrinkt,

47ID=47 --

wenn aber nichts in dem ḫuḫupal-Instrument übrig bleibt,

48ID=48 --

[] sich es []

49ID=49 --

und trinkt es aus.

50ID=50 --

Den Wein aber? trin[ken sie] ganz.

51ID=51 --

Sie gießen [ihn aber nicht(?) weg.]

52ID=52 --

(Das ist) nicht recht[ens.]

53ID=53 --

Wenn der Mundschenk das ḫuḫupal-Instrument [vollends ausgetrunken hat],

54ID=54 --

füllt er es auch wieder.

55ID=55 --

Er wischt es aber [nicht ab.]

56ID=56 --

Der Groß[e de]r Leute aus Lallupiya, der []

57ID=57 --

jenem gibt er [sie].

58ID=58 --

Sobald ihm der M[undschenk …] die vollen? [ḫuḫup]al-Instrumente? entgegen hält,

59ID=59 --

s[ingt …] ebenso nach Art einer Frau [… ent]g[egen.]

Textlücke

Section 3ID=3: Erneut Tanz mit luwischem Gesang der Leute aus Lallupiya; Trinkriten, zu denen der Mundschenk das ḫuḫupal-Instrument spielt und tanzt

60ID=60 --

[Die Leute aus Lallupiya aber beginnen, folgendermaßen zu] sin[gen:]

61ID=61 --

[„Sie erscheinen.]

62ID=62 --

Sie erscheinen.

63ID=63 --

[Sie erscheinen tanzend.“8]

64ID=64 --

Sobald aber [],

65ID=65 --

[] zu trinken a[lle?],

66ID=66 --

[] irgendwelche [] an dem ḫuḫupal-Instrument [].

67ID=67 --

[][lt man] nicht hoch.

68ID=68 --

[] und am Oberarm den recht[en …] küs[sen sie] nicht.

69ID=69 --

Sobald aber all[e rundum zu trinken abgeschlossen haben,]

70ID=70 --

trinkt dann ebenfalls der Mundschenk das ḫuḫ[upal]-Instrument schluckweise aus.

71ID=71 --

Sobald [er] aber [ebenfalls fertig ist(?)],

72ID=72 --

n[immt] der Mundschenk das ḫuḫupal-Instrument hoch

73ID=73 --

und beginnt, es zu schlagen.

74ID=74 --

Außerdem beginnt er zu tanzen.

75ID=75 --

Während er sich auf der Stelle dreht,

76ID=76 --

hält ihn dann ein anderer Mann aus Lallupiya (am) Umhang hinten am Rücken.

77ID=77 --

Sie tanzen zusammen

78ID=78 --

und drehen sich dabei auf der Stelle.

79ID=79 --

Dazu singen sie aber [dieses] Lied:

80ID=80 --

„Es gab Tänze im Drehen(?).9

81ID=81 --

Er soll die göttlichen [] hinein geben!“

82ID=82 --

Dazu aber ruft die Menge.

83ID=83 --

Wenn sie sich dreimal gedreht haben,

84ID=84 --

hockt sich der Mundschenk nieder.

85ID=85 --

Wer ihn aber hinten am Rücken hält,

86ID=86 --

hüllt seinen Kopf mit dem Umhang ein.

87ID=87 --

Der Mundschenk [aber stell]t(?) das ḫuḫupal-Instrument zu seinen Füßen hin.

88ID=88 --

[Die Leute aus L]allupiya aber singen dazu dieses Lied:

89ID=89 --

[]… herunter schritt(?) der Fuß.10

90ID=90 --

… zieh die Schuhe an(?)!“11

91ID=91 --

Dieses Lied der Grenze [sing]t man ganz.

92ID=92 --

Außerdem si[n]gen sie aber folgendermaßen:

93ID=93 --

[]… die šummallanna []

94ID=94 --

Hinten vollendete er/ behandelte er die taršuliya, die ku[lku]lliya der Reihe nach(?).12

95ID=95 --

Die dem Wettergott zugehörigen []… x-te er sich.

96ID=96 --

[] vollende/behandle der Reihe nach(?)!

97ID=97 --

[] aus dem fernen? [] in der Tat!13

98ID=98 --

Diesen [] aber singen(?) wir.14

99ID=99 --

[… sin]gen(?) wir.

100ID=100 --

Die Zunge, []…, den guten […, die Z]unge, den guten [] senkten(?) sie.15

101ID=101 --

Lasst sie, die gewichtigen Götter, das [] zu dem Laubwerk(?) hochheben!16

102ID=102 --

[]… die hölzerne(?) Höhe(?) [] zieh auf!

103ID=103 --

Die mütterlichen(?) [] ihn.

104ID=104 --

Mache ihn!

105ID=105 --

Und ihn, den vorderen [] machten sie.

106ID=106 --

Hinein, den [] …“

Section 4ID=4: Fragmentarische Ritualhandlungen, bei denen ein Stier und ein Toilettengang Erwähnung finden

107ID=107 --

[… …] springt er.

108ID=108 --

Dem Stie[r ru]fen sie [] zu

109ID=109 --

und [die Leute aus Lallu]piya [r]ufen dem Mundschenk [] zu.

110ID=110 --

[] steht auf.

111ID=111 --

[ der Mund]schenk steht auf.

112ID=112 --

[… jema]nd geht dringend zur Toilette.17

113ID=113 --

[] der Mann aus Lalupiya geht mit ihm.

114ID=114 --

[][]

115ID=115 --

Sobald aber [][],

116ID=116 --

zerbröckelt er [].

117ID=117 --

[]

118ID=118 --

Wenn man es ga[r? … mi]t einem Becher gibt,

119ID=119 --

[]-t es.

Section 5ID=5: Trinkriten wohl für Winiyanta mit einer Rezitation in Bezug auf Schlaf

120ID=120 --

[]-t er/man.

121ID=121 --

Den Leuten aus Lalupiya gibt man []… aus einem Becher zu trinken.

122ID=122 --

[] rezitiert in folgender Weise:

123ID=123 --

„Diejenigen, die [] zum Ruhen veranlassen,

124ID=124 --

und die ihn [bring]en,

125ID=125 --

[die] ihn oben [orden]tlich hinstellten,

126ID=126 --

[die] ihn unten [orden]tlich hinstellten,

127ID=127 --

genau diejenigen [sollen trinken!].“

128ID=128 --

Brotlaibe aber (sind) nicht vorhanden.

129ID=129 --

Und ein Lied [… ist nicht vorha]nden(?).

130ID=130 --

Dann [gib]t man für jeden einzelnen [zu trinken,]18

131ID=131 --

und jeder trinkt.

Section 6ID=6: Trinkriten für Winiyanta aus einem Horn; Tanz und Gesang

132ID=132 --

[Sobald aber das Tri]nken entsprechend zu Ende ist,19

133ID=133 --

trinkt man anschlie[ßend … W]iniyanta zu.

134ID=134 --

Man trinkt das Horn aus.

135ID=135 --

Man ruft aber folgendermaßen:

136ID=136 --

„Er trinkt W[in]iyanta, Winiyanta zu.“

137ID=137 --

Sobald man das Ho[rn] hoch nimmt,

138ID=138 --

reinigt man es [mi]t Wasser.

139ID=139 --

Danach gießt man das Wasser vor der Kultstele entlang weg.

140ID=140 --

Die Leute aus Lallupiya aber und ihr Vorgesetzter nehmen sich ein ḫuḫupal-Instrument

141ID=141 --

und beginnen, es zu schlagen.

142ID=142 --

Sobald der Mundschenk aber das Horn abgewischt hat,

143ID=143 --

hält er es den Leuten aus Lallupiya (und) ihrem Vorgesetzten entgegen.

144ID=144 --

Der Vorgesetzte aus Lallupiya spricht dem Mundschenk gegenüber folgendermaßen:

145ID=145 --

„Spüle (es) mit Wasser ab!“20

146ID=146 --

Der Mundschenk beginnt zu tanzen.

147ID=147 --

[] singen dabei ein Lied:

148ID=148 --

„…[] … den/das zum Göttliche/n gehörige/n, geschl[agene/n?].“

149ID=149 --

[] drehen sich.

150ID=150 --

Und sie? []

Textlücke

Section 7ID=7: Trinkriten für Winiyanta mit einer Reziation in Bezug auf Schlaf

151ID=151 --

[Und?] er übersetzt [die Meld]ung.

152ID=152 --

Jeder trinkt ebenso reihum.21

153ID=153 --

Ferner wie [das Protokoll?] (sind) die kleinen Modelle, rituelle Handlungen und Gesang.

154ID=154 --

Solange man Winiyanda rundum trinkt

155ID=155 --

und jene [] machen,

156ID=156 --

ist alles ebenso geordnet.

157ID=157 --

Sie trinken aber nur stehend.

158ID=158 --

Sobald sie aber aufhören, Winiyanda zuzutrinken,

159ID=159 --

gi[b]t m[a]n dem Vorsitzenden aus Lallupiya mit einem Becher zu trinken.

160ID=160 --

Mit dem [Becher] libiert er ebenso einmal.

161ID=161 --

„Diejenigen, die W[iniya]nda zum Ruhen veranlassen,

162ID=162 --

und di[e,] die ihn [bring]en,

163ID=163 --

die ihn [oben] ordentlich hinstellten,

164ID=164 --

[die ih]n? [unten ordentlich hinstellten,]

165ID=165 --

genau diejenigen sollen trinken!“

166ID=166 --

[]

167ID=167 --

Keinen Gesang gibt es für s[ie?].

Section 8ID=8: Trinkriten für verschiedene Götter

168ID=168 --

Anschließend aber [trinkt man …] des Hauses zu.

169ID=169 --

[Anschließend ab]er dem Hirschgott des Innengemachs e[benso.]

170ID=170 --

Anschließend aber [dem Sonnengott] des Torbaus [ebenso.]

171ID=171 --

[Anschließend aber Šuwašš]unna eben[so.]

172ID=172 --

Anschließend aber Iarri [ebenso.]

173ID=173 --

[Anschließend aber Šiyuri] ebenso.

174ID=174 --

Anschließend Iyaššalašši [ebenso.]

175ID=175 --

[Anschließend aber Wandu] ebenso.

176ID=176 --

Anschließend aber [trinkt m]an dem Wettergott der Steppe und der Weide [zu].

177ID=177 --

Anschließend aber …[]

178ID=178 --

[Man trinkt] den bereits beopferten und noch zur Beopferung angedachten (Göttern) zu.22

179ID=179 --

Zu trinken aber [] schnell …[]

180ID=180 --

Diesen Göttern [trinkt man] aber eben[so] nur im Sitzen [zu.]

181ID=181 --

[] gibt man.

182ID=182 --

[Br]otlaibe, Modelle []

183ID=183 --

Sobald sie (sie) aber zum Ruhen veranlassen,

184ID=184 --

[]

Section 9ID=9: Fragmentarischer Analogieritus mit Analogiespruch

185ID=185 --

Hinter der Kultstele [] sich weg

186ID=186 --

und greift/hält [].

187ID=187 --

[Er spricht] dabei fol[gendermaßen:]

188ID=188 --

[ ] Wettergott von Išta[nuw]a, …, das gandašuwalli-Gefäß (aus) Bron[ze] ist [nach unt]en gebogen.

189ID=189 --

Und das Böse des Königs, der Kö[nigin] und der Prinzen l[iegt? (darin?).]

190ID=190 --

[Wer?] dem König, der Königin und den Prinzen Böses zufügt,

191ID=191 --

[der] soll [in die]ser Weise gebeugt sein!

192ID=192 --

Böses Bl[ut?] soll aus ihm nicht [her]aus gelangen!“

Section 10ID=10: Beschreibung des Ritualschauplatzes und der Ritualmaterialien; Ende des zweiten Tages

193ID=193 --

Die Leute aus La[llupiya] kommen aus jenem Zelt.

194ID=194 --

Kleine [] (und) zwei Brote23 (sind) gesondert gemacht.

195ID=195 --

Und in dem Zelt, in dem ihre Geräte liegen,

196ID=196 --

und neben dem24 [die Leute aus L]allupiya am ersten Tag selbst beschwören/schlachten,

197ID=197 --

sobald König [(und) Königin] kommen,

198ID=198 --

gehen sie in dieses Zelt.

199ID=199 --

(Von) jedem [ein wenig: …]…, Brot, KA.GAG-Gefäß mit Wein zum Trinken, Butterschmalz?, aus dem H[aus?], Herde aus Zinn, Feinöl, Silber, [], … rot … []…, Geräte (aus) Rohr.

200ID=200 --

Alles bringen []… herbei.

201ID=201 --

[]

202ID=202 --

und es steht.

203ID=203 --

[] schlafen in dem Zelt / den Zelten.

204ID=204 --

[] kocht er am [] Tag.

205ID=205 --

Zweiter Tag beendet.

Section 11ID=11: Hinweis auf mögliche Variabilität des Ritualablaufs

206ID=206 --

[]

207ID=207 --

Wenn [die Leute aus] Lallupiya vo[rh]er am [erst]en Tag se[lbst] dem Sonnengott des Wettergottes von Ištanuwa [zutrink]en,

208ID=208 --

König und Königin aber [noch nich]t angekommen sind,

209ID=209 --

falls auch jener Tag [dabe]i (ist, i.e. stattfindet),

210ID=210 --

(sind) es zwei Tage.

211ID=211 --

Wenn je[ner] Tag aber nicht dabei (ist),

212ID=212 --

(ist es) nur ein Tag des Rituals.

Kolophon einer ersten TafelID=Kol1A

1ID=Kol1A1 --

Dies (ist) die Tafel der Leut[e aus Lallupiya].

2ID=Kol1A2 --

Wenn sie [] feiern.

3ID=Kol1A3 --

[][]

So nach E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian ḫapanuša-(i) “to rinse” in eDiAna. Dagegen Melchert H.C. 2024a: 54 und 278f., wo er “Continue according to the call!” mit dem Vermerk “very uncertain” vorschlägt.
So nach HED U-Z 197.
Die von Starke F. 1990a: 604 vorgeschlagene Ergänzung DU[TU-un] ist aufgrund des Pronomens =at in n=at=kan unwahrscheinlich. Eventuell ist DU[TU-] in Erwägung zu ziehen.
Siehe zu diesem Abschnitt HW2 Ḫ 642, das weitgehend Güterbock 1995, 65 folgt.
Nach Tischler HEG U-Z 370.
Die Übersetzung folgt HEG U-Z 371f., in dem “tropfenweise” favorisiert wird.
So nach Starke F. 1990a: 382 mit Anm. 1380 und Melchert H.C. 2024a: 235 und 290; vgl. E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian wi- “to observe, appear” in eDiAna mit Verweis auf weitere Übersetzungen.
Vgl. Fußnote 6.
Vgl. dazu Melchert H.C. 2024a: 233 und E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian tarpatta(/i)- “struggle, trampling (?)” in eDiAna.
Vgl. dazu E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian ḫarrawiyata “to tread (?)” in eDiAna.
Vgl. dazu Melchert H.C. 2024a: 303 und E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian zarp(i)- “(unknown)” in eDiAna.
Siehe zu der Verbalform O. Billing s.v. Cuneiform Luwian kaluttan(n)i- “to treat in succession, jointly (vel.sim.) (?)” in eDiAna und Melchert H.C. 2024a: 104.
Vgl. dazu E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian awa-(i) “to see” in eDiAna und anders Melchert H.C. 2024a: 43.
Vgl. dazu E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian (-)liyūnni “(unknown)” in eDiAna and Melchert H.C. 2024a: 136.
Vgl. dazu E. Rieken s.v. Cuneiform Luwian tumminu(wa)-(i) “(unknown)” in eDiAna und Melchert H.C. 2024a: 250.
Eventuell liegt hier ein Konditionalsatz vor. Allerdings fehlt die Hälfte der Kolumne, so dass die genaue Satzeinteilung unklar bleiben muss,
Ergänzung folgt Güterbock H.G. 1995b: 68.
So nach HW2 I 84a. Güterbock H.G. 1995b: 69: “The [cups(?) are] lined up for drinking.”
Vgl. dazu oben Fußnote 1.
Nach HW2 I 84a: “und jeder hört ebenso auf zu trinken”.
Siehe dazu HW2 Ḫ 614a.
Oder “zwei kleine (und) … Brote”?
Wörtlich: “auf welcher Seite am Zelt”.
Editio ultima: Traductionis 2026-03-16