Susanne Görke (Hrsg.)

Citatio: Susanne Görke (Hrsg.), hethiter.net/: CTH 665.3.1 (INTR 2026-01-15)


CTH 665.3.1

Ein althethitisches Festritualfragment mit Nennung eines 5. Tages

introductio



Kurzbeschreibung

Das kleine Fragment erwähnt einen fünften Tag und eventuell eine luwische Rezitation.

Texte

Exemplar AKBo 25.53914/cBk. A

Allgemeine Informationen

Eine Transliteration des Fragments legte Starke F. 1985a: 284 vor. Er ordnete es auch einer zweiten Tafel des Festrituals für den Wettergott und die Sonnengöttin zu (Starke F. 1985a: 272). Von dem kleinen Fragment haben sich nur zehn Zeilenanfänge erhalten. Es handelt sich um eine althethitische Niederschrift, worauf die Zeichenformen von E und TA sowie die Ligaturen A+NA und KAT+TA weisen.

Unklar ist, ob in Kolon 7 eine luwische Rezitation genannt sein könnte. Das Wort aliyan „wildes Tier“ im Akk.Sg. wird auch in der Rezitationen KBo 51.2211+ (CTH 665.6) Kola 54f. genannt; tuwan kann tuwa=an „stell ihn hin“ oder ein Nom.-Akk.Sg. von tuwa- unbekannter Bedeutung sein. Der fragmentarische Kontext macht eine Beurteilung schwierig.

Das „Haus des Gastfreundes“ É NA-AP-ṬÁ-RI wird auch am 13. Tag des Feste der ašušala-Leute genannt (siehe CTH 665.4).

Inhaltsübersicht

Abschnitt 1ID=1Fragmentarisch
Abschnitt 2ID=2Fragmentarisch: Nennung von Leuten, Hölzern, evenutell einer luwischen Rezitation und des Hauses des Gastfreundes
Abschnitt 3ID=3Verweis auf einen fünften Tag
Editio ultima: 2026-01-15