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Eine Transliteration des Fragments legte Starke F. 1985a: 284 vor. Er ordnete es auch einer zweiten Tafel des Festrituals für den Wettergott und die Sonnengöttin zu (Starke F. 1985a: 272). Von dem kleinen Fragment haben sich nur zehn Zeilenanfänge erhalten. Es handelt sich um eine althethitische Niederschrift, worauf die Zeichenformen von E und TA sowie die Ligaturen A+NA und KAT+TA weisen.
Unklar ist, ob in Kolon 7 eine luwische Rezitation genannt sein könnte. Das Wort aliyan „wildes Tier“ im Akk.Sg. wird auch in der Rezitationen KBo 51.2211+ (CTH 665.6) Kola 54f. genannt; tuwan kann tuwa=an „stell ihn hin“ oder ein Nom.-Akk.Sg. von tuwa- unbekannter Bedeutung sein. Der fragmentarische Kontext macht eine Beurteilung schwierig.
Das „Haus des Gastfreundes“ É NA-AP-ṬÁ-RI wird auch am 13. Tag des Feste der ašušala-Leute genannt (siehe CTH 665.4).
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