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Das kleine junghethitische Fragment weist sechs fragmentarische Zeilen vom Ende einer Vorderseite sowie acht fragmentarische Zeilen vom Beginn einer Rückseite auf.
Der Verweis auf „ausbreiten“ sowie „abseits“ lassen eine Ritualvorbereitung vermuten (vgl. z.B. CTH 771.1 Abschnitt 1). Der Verweis der Rückseite auf Tafeln, auf denen sich genaue Ritualanweisungen finden, erinnert ebenfalls an CTH 771.1 Abschnitt 21; in jenem Abschnitt geht es um Riten für die Gottheit Tarwalliya, während in vorliegendem Text die Gottheiten Immaršiya und Wandu genannt werden. Beide Gottheiten werden auch in einem Abschnitt der Festrituale der ašušatalla-Leute genannt (siehe CTH 665.1 Abschnitt 1). Sie sind Teil der Gruppe A der in diesen Festritualen genannten luwischen Gottheiten (vgl. dazu die Einführungsseite zu den luwischen Festritualen).
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